외국인 독일대학입학자역 어학시험 DSH 정보

1. 일반정보

2. 시험견본

 

시험의 목적 Zweck der Pruefung

독일대학에서 공부할 수 있는 자격을 얻으려면 외국인은 충분한 독일어지식( ausreichende Deutschkenntnisse)을 소지하고 있음을 증명해야 한다. 이를 위해 "외국인 학업지망자의 대학입학을 위한 독일어시험"[Deutschen Sprachpruefung fuer den Hochschulzugang auslaendischer Studienbewerber" (DSH)]성공적으로 통과해야 한다. 그러니까 이 시험은 외국인이 독일대학에서 공부하기 위한 일종의 입학시험인 셈이다.

모든 외국인 학업희망자는 이 시험을 통해 독일대학에서 성공적으로 학업을 이수하기 위해 필요한 충분한 독일어지식이 있음을 증명해야 한다. 즉 이 말은 다시 말해서 이 시험은 외국인 학업희망자는 이미 독일어로 강의를 듣고 이해할 수 있는 수준이 되어 있는지를 테스트한다.

응시자격 Zulassung zur Pruefung:

DSH는 입학의 전제이기 때문에 시험을 치를 수 있는 자격이 있는지의 여부는 대학당국이 결정한다.더 구체적으로 말해서 입학지원서를 처리하는 외국인 학생행정사무처(Akademisches Auslandsamt)에서 결정한다.

시험은 보통 지원자가 학업을 하고자 하는 대학교에서 행해진다.

DSH시험응시를 또 다른 자격요건으로는 어학지식획득을 위해 어학연수를 했다는 것에 대한 증명서가 필요하다. 적어도 800시간이상의 독일어수업을 이수했을 것이 요구된다. 이것은 대략  괴테연구소에서 중급 2나 3(Mittelstufe II bis III)에 해당한다.

몇몇 경우는 학업지망자가 DSH를 치러야 되는 의무사항을 면제받을 수 있다. 이에 대한 정보는 외국인학생행정사무처에서 교부한다.

시험의 시행 Durchfuehrung der DSH

시험은 매년 2회 개최된다. 보통 3월과 9월에 있게 된다. 그러니까 신학기가 시작되기 대략 한달전쯤 된다.

시험은 크게 두부분으로 나뉘어진다. 필기시험과 구두시험이 그것이다. 이 두시험은 일주일간격을 두고 행해진다.

시험중간에는 사전이나 그밖의 보조수단은 허용되지 않는다.

시험시간은 대략 중간휴식을 포함해서 4시간이 걸린다. 각각의 시험은 두부분으로 나뉘어 치러진다.

필기시험의 구성 Schriftliche Pruefungsteile:

▷ 1. 텍스트 재현 Textwiedergabe:

대략 60줄정도 길이의 텍스트가 두번 낭독된다. 응시자는 두번째 낭독 때부터 필기를 해도 되도록 허용된다.

응시자는 자신이 메모한 내용을 참고하면서 낭독된 텍스트를 재현하면 된다. 즉 이때 텍스트의 내용을 약간 더 짧은 형식으로 자신의 어휘력을 사용해서 재현하는 것이다.(den Inhalt in leicht gekuerzter Form in eigenen Worten wiederholen)

낭독되는 텍스트는 어떤 전문지식을 전제하지는 않으나, 학문적인 연관성은 가지고 있다. 텍스트재현시에 특히 높게 평가받는 항목은 내용적인 정확성이다.

텍스트재현시험시간은 90분이다.

▷ 2. 텍스트가공 Textbearbeitung

2a. 문장의 이해와 가공 그리고 주어진 선텍스트를 바탕으로한 텍스트작성Verstehen und Bearbeiten eines Lesetextes und vorgabenorientierte Textproduktion

약 45줄정도로 요약된 텍스트가 주어진다.(대략 DIN A4 용지한장이 조금 넘는 분량). 이 텍스트를 놓고 5개에서 6개의 내용에 대한 서면질문과 한개의 코멘트질문이 제기되는데 응시자는 이때 A4용지 반정도의 분량한도내에서 자유롭게 질문된 테마에 대해 의견을 개진하면 된다.

텍스트재현시험에서처럼 시험텍스트는 어떤 전문지식을 전제하지 않으나 학문적인 연관성이 있는 내용이다. 이 시험에서도 특히 내용적인 정확성이 높게 평가받는다.

시험시간은 60분.

2b. 학문언어적인 문장구조의 이해와 가공 Verstehen und Bearbeiten wissenschaftssprachlicher Strukturen

이 시험에서는 공란이 들어간 텍스트가 제시된다. 이 공란에는 전치사와 부사, 관사 등이 채어져야 한다. 응시자는 또한 구문을 변형할 수 있는 능력이 있어야 한다.(수동태와 능동태간 구문변형, 명사화구문과 동사화구문간의 구문변형)
이를 위해서는 전치사와 부분장 화법조동사와 Konjunktiv I, II에 대한 사전지식이 있어야 한다.

텍스트문범적인 해명뿐만 아니라 단어를 설명할 수 있는 능력도 요구된다. 그러니까 문법적인 지식만으로는 이 전체시험을 합격하는데 충분하지 않다. 왜냐하면 전체사정평가에서 문법부분은 다른 시험항목보다 비중이 낮기 때문이다.

시험시간 30분.

구두시험의 구성항목 Muendlicher Pruefungsteil:

구두시험은 필기시험을 합격한 모든이에게 반드시 필수의무사항이다.(obligatorisch)

시험은 대담형식으로 진행된다. 이 대담은 특히 소통능력을 측정하기 위한 것이다.

또 대담시 응시자가 선택한 전공과목을 대변하는 한명의 전공검토시험관도 그 자리에 합석하고 있어서 전공과 관련해 내용적인 질문을 던지게 된다.

시험시간은 20분.

시험합격증 Bescheinigung:

시험에 합격하면 증명서가 교부된다. 여기에는 성적은 포함되어 있지 않으며 단지 "합격"했다는 사실만이 표기된다.

이 증명서는 응시자의 일반적인 독일어능력에 대한 어떤 확증을 해주는 것은 아니며 그래서 대학을 떠난 다른 목적을 위한 능력층적은 아니다. 이 증명서는 단지 응시자가 언어적인 측면에서 독일대학에서 학업을 할 수 있는 위치에 있다는 것만을 말해준다.

불합격과 재응시 Nichtbestehen und Wiederholung:

DSH 시험은 보통 한번 더 재응시할 수 있다. 재응시는 빨라도 다음학기의 차기시험일자에만 가능하다.

(이상은 Hohenheim 대학의 1997.6.25일 발표된 시험규정임)

▶ 추가문의사항이 있을 시는 다음으로 문의할 것

Frau Ulla Stiernskog-Migliore
Sprechstunde: mittwochs 9.00 bis 10.00 Uhr, Tel.: (++49) 711 / 459-3839
Postanschrift: Universitaet Hohenheim, Sprachenzentrum (660), D-70593 Stuttgart
Hausadresse: Universitaet Hohenheim, Mobile Raumzelle, Zimmer 13, Emil-Wolff-Str. 30 b, D-70599 Stuttgart-Hohenheim

 

Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)

(Musterprüfung)  

I.TEXTWIEDERGABE

Im Dialog mit Deutschen: Kampagne der Deutschen Zentrale für Tourismus

Machen Sie sich ein richtiges Bild von Deutschland: Das ist das Ziel der DZT [Deutsche Zentrale für Tourismus], die außer mit Sehenswürdigkeiten mit Gesprächskreisen und persönlichen Gesprächen Reiselustige wirbt.

Von April an können Gäste aus dem Ausland in Deutschland nicht nur Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor, die Alpen oder die Nordseeinseln besuchen, sondern werden auf Wunsch auch von Deutschen zum Gedankenaustausch empfangen.

Die Zahl der Deutschland-Besucher ist während der vergangenen drei Jahre kontinuierlich zurückgegangen. Während 1990 noch 28 Millionen ausländischer Gäste ins Land kamen, waren es 1993 nur noch 23 Millionen. Das hat verschiedene Gründe. Die weltweite Rezession, die gestiegene Arbeitslosigkeit, die Wechselkursschwankungen wie auch die Preissteigerungen in Deutschland haben viele potentielle Besucher von einer Reise nach München, Heidelberg oder an den Rhein abgehalten. ?Die Leute haben einfach weniger Geld zur Verfügung“, stellt der stellvertretende Marketingdirektor der Deutschen Zentrale für Tourismus, Ewald Meister, fest. Auf der anderen Seite konnten Zeitungsleser und Fernsehzuschauer im Ausland im vergangenen Jahr den Eindruck gewinnen, Deutschland sei ein Land von Neonazis und ausländerfeindlich. Dieses Bild ist natürlich falsch. Rechtsradikale Gruppierungen und Menschen, die für deren Parolen anfällig sind, bilden eine verschwindend kleine Minderheit, die keinen Rückhalt in der Bevölkerung findet. Doch da die Medien bekanntlich meist nur über Sensationen und Zwischenfälle berichten, denken jetzt viele Bürger in Asien oder Amerika, sie könnten sich in Deutschland nicht mehr sicher bewegen. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, hat die Deutsche Zentrale für Tourismus, die im Auftrag der Bundesregierung Fremdenverkehrswerbung betreibt, die Kampagne ?Im Dialog mit Deutschen“ gestartet. Ziel ist es, ausländische Gäste mit deutschen Bürgern ins Gespräch zu bringen. Wer Interesse hat, Informationen über sein Gastland aus erster Hand zu bekommen, wer die Mentalität der Deutschen kennenlernen will, wer etwas vom Alltagsleben der Bayern oder Rheinländer mitbekommen möchte, kann sich künftig Gesprächspartner vermitteln lassen.

Die Aktion richtet sich vor allem an Gäste aus den Vereinigten Staaten, den Niederlanden und Großbritannien, Länder, in denen die Bevölkerung besonders empfindlich auf die fremdenfeindlichen Zwischenfälle in Deutschland reagiert hat. Aber auch Gäste aus allen anderen Staaten der Erde sollen angesprochen werden. Die Modalitäten sind einfach. Gäste, die sich gerne mit Deutschen treffen möchten, können in den Auslandsfilialen der Deutschen Zentrale für Tourismus oder in Reisebüros die Broschüre ?Gastfreundliches Deutschland“ bekommen. Darin sind alle deutschen Städte aufgeführt, die sich an der Aktion beteiligen. Die Fremdenverkehrsbüros dieser Städte vermitteln persönliche Begegnungen mit deutschen Bürgern. Sie organisieren zum Beispiel ?Internationale Stammtische“, bei denen sich Besucher etwa mit Wirtschaftsleuten, Politikern oder Kirchenvertretern unterhalten können. [...]

Die Kampagne ?Im Dialog mit Deutschen“ beginnt am 1. April und dauert bis Ende Oktober. Man wolle jedoch die Aktion aller Wahrscheinlichkeit [nach] auch danach fortsetzen, kündigte Marketing-Fachmann Meister von der Tourismuszentrale an. Seit Mitte Februar läuft seinen Angaben zufolge mit gutem Erfolg ein Pilotprojekt mit den Städten Augsburg, Fulda, Leipzig und Bad Honnef. Die erste Resonanz auf die Kampagne sei vielversprechend.

Quelle:

Deutschland. Zeitschrift für Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft, Nr. 2, April 1994, S. 35.

II. TEXTBEARBEITUNG

Elektronische Geldbörse im Test

Rund 80.000 Bundesbürger haben sie schon - die elektronische Geldbörse. Seit Ende März 1996 läuft der Pilotversuch, bargeldlos mit der GeldKarte zu bezahlen, mit gutem Erfolg. Bevor die GeldKarte allen Kunden bundesweit angeboten wird, muß sie in einem letzten Test in den Städten Ravensburg und Weingarten ihre Tauglichkeit im Alltagsgeschäft unter Beweis stellen. Ab 1997 wird die elektronische Geldbörse bundesweit ihren Platz in den Brieftaschen der Kunden finden.

Kein Kleingeld an Automaten der Straßenbahn oder im Parkhaus - jeder kennt die Situation, wenn die nötigen Markstücke oder Groschen fehlen. Mit der elektronischen Geldbörse gehört die Suche nach dem passenden Wechselgeld der Vergangenheit an. Doch wie sieht eine solche Geldbörse, die GeldKarte, aus? Die normalen ec-Karten und die Bankkarten der Kreditinstitute werden mit einem Mikrochip ausgestattet. Dieser elektronische ?Speicher“ kann mit Geldeinheiten aufgeladen werden. Bis zu 400 Mark kann der Kunde durch die Bank auf seine GeldKarte laden lassen. Der entsprechende Gegenwert wird dann vom Girokonto des Kunden abgebucht oder vom Kunden bar bezahlt. Die GeldKarte kann auch ohne ein Konto bei der Bank gekauft werden. Dabei handelt es sich dann um eine reine Wertkarte ohne die zusätzlichen Funktionen der übrigen Bank- oder ec-Karten. Dies ist besonders für Touristen oder Jugendliche interessant, die vor Ort kein Konto bei einer Bank haben. Damit steht dem Einkaufen und Bezahlen mit der GeldKarte nichts mehr im Weg. Wenn das elektronische Geld ausgegeben und das neue Portemonnaie leer ist, kann die GeldKarte einfach wieder bei der Bank aufgeladen werden.

Die neue GeldKarte ist für die alltäglichen Käufe und Besorgungen konzipiert. Gleich ob Parkschein- oder Fahrscheinautomat, Bäcker oder Kaufhaus - die neue GeldKarte läßt sich an allen Kassen einsetzen, die über ein entsprechendes Lesegerät verfügen. Das GeldKarten-Zeichen zeigt, ob an der Kasse die neue Art, bargeldlos zu bezahlen, möglich ist.

Beim Bezahlen wird die neue GeldKarte in das entsprechende Kassengerät gesteckt und der Rechnungsbetrag nach der Bestätigung durch den Kunden vom Guthaben auf dem Chip abgezogen.

Quelle:

?Elektronische Geldbörse im Test“, in : Bonus. Das Magazin der Volksbank Reutlingen eG, Heft Nr. 7, Juli 1996.   

Fragen zum Text:

1. Was ist die ?elektronische Geldbörse“?

2. Kann überall mit der elektronischen Geldbörse bezahlt werden oder welche Voraussetzung muß dafür erfüllt sein?

3. Für welche Gelegenheiten ist die elektronische Geldbörse gedacht?

4. Könnte man damit Großeinkäufe machen?

5. Muß man ein Girokonto haben, um eine Geldkarte zu bekommen?

6. Kommentar:

Was halten Sie von dem neuen Trend, immer mehr bargeldlos einzukaufen. Äußern Sie sich zu Vorteilen und Gefahren des bargeldlosen Einkaufs.

(Ihr Kommentar sollte etwa eine halbe DIN A4-Seite füllen.)   

III. GRAMMATIK

 A) Ergänzen Sie Präpositionen, Artikel und Endungen.

1. ........ der elektronischen Geldbörse gehört die Suche ........ dem passenden Wechselgeld ............ Vergangenheit an.

2. Dabei handelt ........ sich dann .......... eine reine Wertkarte ohne ........ zusätzlichen Funktionen der übrigen Bank- oder ec-Karten.

3. Dies ist besonders .......... Touristen oder Jugendliche interessant, die ......... Ort kein Konto bei .......... Bank haben.

4. ........ Ende März 1996 läuft der Pilotversuch, bargeldlos ......... der GeldKarte zu bezahlen, mit gut....... Erfolg.   

B) Setzen Sie den folgenden Satz vom Passiv ins Aktiv oder umgekehrt.

Beispiel: Der Hausmeister schließt die Tür ab. <?> Die Tür wird vom Hausmeister abgeschlossen.

1. Dieser elektronische ?Speicher“ kann mit Geldeinheiten aufgeladen werden.

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C) Erklären Sie die Bedeutung der unterstrichenen Wörter:

1.Bis zu 400 Mark kann der Kunde durch die Bank auf seine GeldKarte laden lassen.

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2. [...] die neue GeldKarte läßt sich an allen Kassen einsetzen, die über ein entsprechendes Lesegerät verfügen.

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3. Damit steht dem Einkaufen und Bezahlen mit der GeldKarte nichts mehr im Weg.

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Der entsprechende Gegenwert wird dann vom Girokonto des Kunden abgebucht oder vom Kunden bar bezahlt.

...............................................................................................................

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D) Formulieren Sie die folgenden Sätze nach diesem Beispiel um:

Beispiel: Weil ich mich erholen will, fahre ich an die Nordsee. <?> Zur Erholung fahre ich an die Nordsee.

1. Beim Bezahlen wird die neue GeldKarte in das entsprechende Kassengerät gesteckt [...]

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2. Bevor die GeldKarte allen Kunden bundesweit angeboten wird, muß sie in einem letzten Test in den Städten Ravensburg und Weingarten ihre Tauglichkeit im Alltagsgeschäft unter Beweis stellen.

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 E) Setzen Sie folgenden Text in die indirekte Rede:

Bevor die GeldKarte allen Kunden bundesweit angeboten wird, muß sie in einem letzten Test in den Städten Ravensburg und Weingarten ihre Tauglichkeit im Alltagsgeschäft unter Beweis stellen.

In der Zeitung stand, ...................................................................................

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F) Formulieren Sie den folgenden Satz nach diesem Beispiel um:

Beispiel: Eine nicht zu lösende Aufgabe. <?> Eine Aufgabe, die nicht zu lösen ist.

 1. [...]die neue GeldKarte läßt sich an allen Kassen einsetzen, die über ein entsprechendes Lesegerät verfügen.

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